Wenn das Geld knapp wird, ist guter Rat teuer – die Kampagnenkosten allerdings auch. Dennoch hat die Stadtverwaltung versucht, mit den vorhandenen Mitteln ein sichtbares Zeichen zu setzen: Alle Ortsteile sollten bei der Aktion „Kommune am Limit“ berücksichtigt werden.
Mangels großer Budgets kamen dabei ganz unterschiedliche Materialien zum Einsatz. Während einige Ortsteile mit Plakaten ausgestattet wurden, mussten andernorts kleinere Warnbänder oder andere improvisierte Kennzeichnungen genügen. Selbst Grabsteine fanden – selbstverständlich nur symbolisch – ihren Platz als Hinweis auf die finanzielle Lage vieler Kommunen.
Das Ziel ist klar: Niemand sollte vergessen werden. Auch wenn die Umsetzung nicht überall gleich auffällig ausfiel, konnten alle Ortsteile in die Aktion einbezogen werden. Die Botschaft bleibt dieselbe: Die kommunalen Aufgaben wachsen, die finanziellen Spielräume schrumpfen.
Mit Humor lässt sich manches ertragen – lösen lassen sich die Herausforderungen der Städte und Gemeinden dadurch allerdings nicht. Dafür braucht es weiterhin eine auskömmliche Finanzierung der Kommunen.